Der TV Hasperbach möchte den Schutz vor Grenzverletzungen sowie sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport aktiv stärken. Ziel ist es, klare Handlungssicherheit zu schaffen, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und sowohl Kinder und Jugendliche als auch Trainerinnen, Trainer und Übungsleitungen zu schützen.
Der Verein arbeitet dabei in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund und strebt die Aufnahme in das „Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport“ des Landessportbundes NRW an. Hintergrund ist auch das Landeskinderschutzgesetz NRW, das entsprechende Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit vorsieht.
Dazu gibt es einen offenen Workshop am Samstag, 27. Juni, ab 11 Uhr auf dem Kettelbachsportplatz. Eingeladen sind Trainerinnen und Trainer, Übungsleitungen sowie interessierte Mitglieder. Gemeinsam sollen Risiken beleuchtet und konkrete Leitlinien für den Vereinsalltag erarbeitet werden. Geleitet wird der Workshop von Dagmar Mitze, langjähriges Vereinsmitglied mit fachlicher Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe. Ziel ist es, Sensibilität zu stärken, klare Abläufe festzulegen und den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Verein nachhaltig zu verankern.
