8. Hunsbuckel Trail

Start: Sonntag, 16.8.2026, 8:00 Uhr Ultratrail 47K, 9:00 Uhr Halftrail 27K, Laubach im Hunsrück

Kilian und Pekka starten beim Hunsbuckel UltraTrail (HuBuT) über 47 Kilometer / 1200 Höhenmeter, Marcel beim Halftrail über 27 Kilometer / 500 Höhenmeter. Bekannt ist der Hunsrück für seine Mittelgebirgslandschaft, wie sie vielfältiger nicht sein kann. Weite gelbe Wiesen, ein beachtliches Höhenprofil zwischen Flusstälern und Höhenzügen und prämierten Wanderwegen wie dem Saar-Hunsrück-Steig, durch Wälder und Täler, wie sie ursprünglicher nicht sein könnten. Alte Ruinen, Schieferstollen, Zeitzeugen längst vergangener Tage, säumen den Weg. Auf dem Ultra geht es über die moderne und höchste Hängeseilbrücke Deutschlands, die Geierlay, 360 Meter lang, 100 Meter über dem Grund. Die Nacht vorm Start verbringen wir in Ferienwohnungen wenige Kilometer von Start/Ziel entfernt. Für den erfolgreich gefinishten Trailrun erhält man wie bei unserem eigenen 3TT einen ITRA-Score.

Beim Ultratrail geht es die ersten ca. zehn Kilometer über traumhafte, gewundene und sehr gut zu laufende Wurzel-Wald-Trails. Kastellaun mit Burgruine streifen wir auf Feldwegen am Stadtrand. Kurz dahinter an der Diellayhütte klettern wir schon die ersten Stahlseil-Steigeisen-Felspassagen hinab, von denen noch einige weitere hinauf und hinab folgen. Bei Km 15, direkt unter der Burgruine Balduinseck der erste Ultra-Verpflegungspunkt. Vom Bach im Canyon steigen wir ziemlich genau bei Halbmarathon zur Hängeseilbrücke Geierlay auf. Einfach nur wow! Man darf auf der Brücke nicht laufen, was wir und die anderen in unserem Pacebereich aber nicht wussten/beim Briefing nicht richtig mitbekommen haben. Durch die erzeugten Schwingungen haben wir einige der unbeteiligten Touristen leider unnötig verängstigt. Sorry!

Fünf Kilometer nach der Geierlay folgt der zweite Ultra-VP bei Km 26. Danach müssen wir gefühlt über 40 querliegende Bäume auf einem schrägen Singletrail einige Absturzmeter oberhalb des Salzseifen-Bachs klettern, was komplett den Laufrhythmus bricht. Und hat man das Gehölz endlich hinter sich gelassen, folgt direkt der Zilshausener Felsenweg, ein steiler Serpentinenanstieg zur Mörzer Bank hoch. Uff, definitiv die härtesten zwei Kilometer der Ultrarunde.

Auf den folgenden Kilometern geht es durch eine Bach-Straßenunterführung, einigermaßen gut laufbar immer wieder hoch und hinunter, bis bei Kilometer 35 der letzte VP auf uns wartet. Hier füllt man für die letzten zwölf Kilometer seine Wasservorräte noch einmal gut auf. Danach geht es lange und angenehm auf sonnigen Feld- und Asphaltstraßen abwärts, bis man durch den zweiten Bach-Straßentunnel läuft, der dieses Mal fast kein Wasser führt. Die letzten Kilometer geht es auf schattigen Waldtrails und -wegen flach ins Ziel auf dem Waldsportplatz zurück.

Marcel hat den Halftrail in 2:32 h als sehr guter 13. von 178 Teilnehmern beendet. Kilian kam als starker 50. von 223 Teilnehmern beim Ultratrail in 5:45 h ins Ziel. Pekka folgte 50 Minuten später in 6:35 h auf Platz 101.

Im Zielbereich fand zeitgleich das Laubacher Waldfest mit Kinder-Tanzauftritten statt. Die chillige Atmosphäre unter Bäumen bei Kirner Fassbier, Bratwurst, Pommes und Kuchen hat uns noch lange nach Zieleinlauf zusammensitzen und feiern lassen, bevor es nach der Dusche im Gemeindehaus wieder auf den Heimweg ging.

Details…

8. HuBuT
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